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BANGSAT stammen aus Jakartha / Indonesien und spielen laut ihrer Myspace Seite “christlichen Rap”....neee, ist’n Witz, auch wenn es wirklich so auf deren Myspace-Seite steht. BANGSAT sind genau das Gegenteil... sie spielen superbösen Grind/Crust-Core, 12 Songs lang und dazu wurde die ganze Chose auch noch sehr gut im Studio aufgenommen. Von den 12 Songs singen sie zwei Songs in ihrer Heimatsprache, die restlichen auf englisch. Textlich sehr politisch ausgelegt, wie bei den Songs “Big business shit”, World of Starvation”, “Where Money becomes real gods” oder “A pitiful legacy of mankind greedness”. Und mit “H.F.I.D.” covern sie auch recht gelungen ein HELLBASTARD Song. CAUSE OF DIVORCE kommen aus Aachen und grinden wie die Weltmeister und geben sieben Songs zum besten, die sehr gut produziert wurden. Textlich sind sie mir sehr sympathisch, denn Titel wie “Anti-Capitalista”, “Elite-Scene-Guru”, “Eat Shit” oder “Spearhead of Madness” lassen nichts anbrennen. Schön, das man die Texte nachlesen [sic!], denn meine ewigwährende Frage lautet warum so grunzen muß, damit man überhaupt nichts mehr vom Text verstehen kann? Auf die Dauer sind mir CAUSE OF DIVORCE zu anstrengend, was Grindcore-Heads aber in keinster Weise abschrecken dürfte. Helge
PLASTIC BOMB #71 (Sommer 2010)
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gerste vom cfmd fanzine schickte mir vor ein paar tagen die vorabsongs dieser split, und ich bin mehr als nur überrascht, was einem hier geboten wird. diese beiden bands zocken genau den sound, der heutzutage immer mehr durch ausgefeilte technik, super ausgetüftelten sound in vergessenheit gerät, die rede ist vom ursprünglichen grind-core stil, wie er ande der 80er/anfang der 90er in england entstanden ist. den anfang machen bangsat aus indonesien, sie spielen, wie schon erwähnt, extrem rotzig wütenden gind-core, der gewürzt mit hc, crust und death metal herrlich frisch serviert wird. die einflüsse gehen auf die wurzeln des genres zurück, will heißen, napalm death, s.o.b., uralte bolt thrower, agathocles, aber auch hellbastard hört man hier raus (zudem gibt es von letztgenannter horde auch einen klasse coversong). zwölf songs gibt man hier zum besten, und bangsat lassen einen an vergangene zeiten zurückdenken. mit agus hat man einen herrlich wütenden brüllwürfel am mikro, der seine stimmbänder hervorragend malträtiert. wer jetzt aber an frognoisegesang der marke c-rohr-gerülpse aus Amiland denkt, ist auf dem falschen gleis, und zwar auf dem ganz falschen!! des weiteren sucht manhier blastbeatbullshit genauso vergebens wie aufgepeppten sound. so gefällt mir das, und so gehört es sich auch! auf seite b geht es mit den aus aachen stammenden scheidungskindern unverblümt gnadenlos weiter. hier trifft grindcore auf wutschnaufenden englischen punk, hc-aggressivität sowie eine gehörige portion death metal im gepäck. das ist zwar alles nichts neues, aber es kommt darauf an, wie dieser stil gespielt wird. und hier greift alles perfekt ineinander. brüllender gesang trifft auf schnelles schlagzeug, klingt in etwa wie ganz alte rot aus brasilien und alte napalm death, was die aggression angeht. was mir an cause of divorce ebenfalls positiv auffällt, ist ihre rebellische art, wie sie ihr material darbieten. für jeden alteingesessenen grindfreak, der die wurzeln des genres kenn, ist diese scheibe eine absolute kaufempfehlung. für mich die Überraschung anfang 2010 schlechthin. so und nicht anders gehört grind gespielt! vergesst diesen eierlosen schwuchtel-rülpsgesang aus amiland. das hier killt! (bangsat 7 p./ c.o.d. 7,5 p) / rm |